
Die Eishockeytradition in Dresden ist älter, als oftmals vermutet. Bereits im Jahre 1909 nahm mit dem Akademischen Sportclub eine Dresdner Mannschaft an einem Turnier in Berlin teil und zählte 1912 bei der ersten deutschen Meisterschaft zum Favoritenkreis, verzichtete dann aber auf eine Teilnahme. Erstmals startete man dann 1934 in einer Meisterschafts-Endrunde.
Mit dem Gewinn der Sachsenmeisterschaft im Jahre 1951 qualifizierte sich der Dresdner Club „Einheit-Süd“ für die „Deutscher-Sportausschuß-Liga“ und gehörte für zwei Spielzeiten zu den besten sechs Mannschaften in der DDR. Trotz des darauf folgenden Abstiegs in die 1. Liga erfüllte sich 1960 ein Traum, als das neue Freiluft-Kunsteisstadions an der Magdeburger Straße eingeweiht wurde. 1964 gelang Einheit-Süd der Wiederaufstieg in die Oberliga und konnte sich dort sechs Jahre lang etablieren. Doch mit einem skandalösen Beschluss löste die Sportführung der DDR die Eishockeysektionen in Crimmitschau, Rostock, Erfurt, TSC Berlin, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) und Dresden auf. So wurde die neue Eissporthalle an der Pieschener Allee ohne Eishockey eingeweiht und eine leistungssportlich Entwicklung über zwei Jahrzehnte unmöglich. Dank der alten Haudegen aus den 60er Jahren bleibt das Eishockey in Dresden aber erhalten und fand im BSG Kraftverkehr eine neue Heimat.
Die politische Wende brachte 1990 neuen Schwung. Der ESC Dresden e.V. wurde gegründet startete fortan in der Sachsenliga. In den Folgejahren gewann der ESCD viermal die Sachsenmeisterschaft (1994, 1995, 1998, 1999). So strömten zu den Sachsenligaspielen Ende der 90er-Jahre im Durchschnitt 1.300, zu den Aufstiegsspielen sogar 2.300 Zuschauer in die Halle. Im März 1999 war das Stadion zum ersten Mal seit den 50er Jahren bei einem Meisterschaftsspiel ausverkauft. Eine hervorragende Rolle spielte auch das Fanprojekt: Die „Eislöwen“ werden geboren.
Im Juni 1999 wurden die Eislöwen in die Oberliga Nord eingegliedert, womit eine neue Ära begann. Nach einer Insolvenz in der Spielzeit 2000/01, galt es zunächst, wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen, dennoch erreichte das Team sensationell das Play-off-Halbfinale. Im Frühjahr 2005 war es dann endlich soweit: mit einem Serien-Sieg gegen die Hannover Indians gelang den Eislöwen der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die erste Saison in der neuen Spielklasse stand man wochenlang an der Tabellenspitze und zog am Ende nach einer tollen Serie gegen Landshut ins Play-off-Halbfinale ein, wo dann gegen Bremerhaven Schluss war. Im Tal der Tränen befand sich der Club aber nur ein Jahr später, als man die Playdowns gegen die Lausitzer Füchse verlor und erneut den Gang in die Oberliga antreten musste.
Im Sommer 2007 folgte der Umzug in die neue errichtete Eisarena und die neue Spielstätte sollte sich als Glücksbringer erweisen. Durch Play-off-Siege gegen Kaufbeuren und Füssen gelang der direkte Wiederaufstieg! Im gleichen Jahr richtete die DEL ihr Allstar-Game in Dresden aus – erstmals an einem Nicht-DEL-Standort! Das erste A-Länderspiel sollte dann am 21.04.2008 stattfinden. Die deutsche Auswahl unterlag Weißrussland knapp mit 1:2.
Nach einer unglücklichen Spielzeit 2008/09, in der die Play-downs nur durch den wirtschaftlichen Abstieg der Tölzer Löwen vermieden werden konnte, folgte ein kompletter Umbruch. Ein neues Management und eine enge Kooperation mit dem Serienmeister Eisbären Berlin begründete ein neues Kapitel Dresdner Eishockeygeschichte. Probleme im wirtschaftlichen Bereich und fehlerhafte Angaben bei der Lizenzierung bestrafte allerdings die Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft mit acht Punkten Abzug. Dennoch erreichten die Eislöwen mit 70 Zählern die Pre-Play-offs, mussten dort aber erneut den Lausitzer Füchsen den Vortritt lassen. Dennoch ist man in Dresden froh, auch in der kommenden Saison in der zweithöchsten deutschen Spielklasse vertreten zu sein und hat mit dem vorzeitigen Klassenerhalt ein versöhnliches Saisonende erreicht.
Mit dem Gewinn der Sachsenmeisterschaft im Jahre 1951 qualifizierte sich der Dresdner Club „Einheit-Süd“ für die „Deutscher-Sportausschuß-Liga“ und gehörte für zwei Spielzeiten zu den besten sechs Mannschaften in der DDR. Trotz des darauf folgenden Abstiegs in die 1. Liga erfüllte sich 1960 ein Traum, als das neue Freiluft-Kunsteisstadions an der Magdeburger Straße eingeweiht wurde. 1964 gelang Einheit-Süd der Wiederaufstieg in die Oberliga und konnte sich dort sechs Jahre lang etablieren. Doch mit einem skandalösen Beschluss löste die Sportführung der DDR die Eishockeysektionen in Crimmitschau, Rostock, Erfurt, TSC Berlin, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) und Dresden auf. So wurde die neue Eissporthalle an der Pieschener Allee ohne Eishockey eingeweiht und eine leistungssportlich Entwicklung über zwei Jahrzehnte unmöglich. Dank der alten Haudegen aus den 60er Jahren bleibt das Eishockey in Dresden aber erhalten und fand im BSG Kraftverkehr eine neue Heimat.
Die politische Wende brachte 1990 neuen Schwung. Der ESC Dresden e.V. wurde gegründet startete fortan in der Sachsenliga. In den Folgejahren gewann der ESCD viermal die Sachsenmeisterschaft (1994, 1995, 1998, 1999). So strömten zu den Sachsenligaspielen Ende der 90er-Jahre im Durchschnitt 1.300, zu den Aufstiegsspielen sogar 2.300 Zuschauer in die Halle. Im März 1999 war das Stadion zum ersten Mal seit den 50er Jahren bei einem Meisterschaftsspiel ausverkauft. Eine hervorragende Rolle spielte auch das Fanprojekt: Die „Eislöwen“ werden geboren.
Im Juni 1999 wurden die Eislöwen in die Oberliga Nord eingegliedert, womit eine neue Ära begann. Nach einer Insolvenz in der Spielzeit 2000/01, galt es zunächst, wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen, dennoch erreichte das Team sensationell das Play-off-Halbfinale. Im Frühjahr 2005 war es dann endlich soweit: mit einem Serien-Sieg gegen die Hannover Indians gelang den Eislöwen der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die erste Saison in der neuen Spielklasse stand man wochenlang an der Tabellenspitze und zog am Ende nach einer tollen Serie gegen Landshut ins Play-off-Halbfinale ein, wo dann gegen Bremerhaven Schluss war. Im Tal der Tränen befand sich der Club aber nur ein Jahr später, als man die Playdowns gegen die Lausitzer Füchse verlor und erneut den Gang in die Oberliga antreten musste.
Im Sommer 2007 folgte der Umzug in die neue errichtete Eisarena und die neue Spielstätte sollte sich als Glücksbringer erweisen. Durch Play-off-Siege gegen Kaufbeuren und Füssen gelang der direkte Wiederaufstieg! Im gleichen Jahr richtete die DEL ihr Allstar-Game in Dresden aus – erstmals an einem Nicht-DEL-Standort! Das erste A-Länderspiel sollte dann am 21.04.2008 stattfinden. Die deutsche Auswahl unterlag Weißrussland knapp mit 1:2.
Nach einer unglücklichen Spielzeit 2008/09, in der die Play-downs nur durch den wirtschaftlichen Abstieg der Tölzer Löwen vermieden werden konnte, folgte ein kompletter Umbruch. Ein neues Management und eine enge Kooperation mit dem Serienmeister Eisbären Berlin begründete ein neues Kapitel Dresdner Eishockeygeschichte. Probleme im wirtschaftlichen Bereich und fehlerhafte Angaben bei der Lizenzierung bestrafte allerdings die Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft mit acht Punkten Abzug. Dennoch erreichten die Eislöwen mit 70 Zählern die Pre-Play-offs, mussten dort aber erneut den Lausitzer Füchsen den Vortritt lassen. Dennoch ist man in Dresden froh, auch in der kommenden Saison in der zweithöchsten deutschen Spielklasse vertreten zu sein und hat mit dem vorzeitigen Klassenerhalt ein versöhnliches Saisonende erreicht.













